Ernährung & Stoffwechsel

Ernährung und Stoffwechsel beeinflussen Ihre Gesundheit, Ihr Wohlbefinden, Ihre Leistungsfähigkeit – und Ihr Körpergewicht. Damit kann Ernährung gezielt eingesetzt werden, um Ihre Gesundheit zu fördern, Krankheiten zu verhindern oder zu behandeln. Ernährung ist somit gleichzeitig Medizin.

Zahlreiche Erkrankungen werden durch unpassende Ernährung ausgelöst oder ungünstig beeinflusst. Das „Metabolische Syndrom“ ist eine Kombination verschiedener Faktoren wie vermehrtes Bauchfett, erhöhter Blutdruck oder Blutzucker, Veränderungen der Blutfettwerte, die zu Diabetes mellitus und Herzinfarkt führt. Andererseits können Sie den Ursachen dieser Stoffwechselstörung mit Ernährungsumstellung wirksam entgegen treten und damit die Folgekrankheiten verhindern. Testen Sie hier, ob bei Ihnen ein Metabolisches Syndrom vorliegt.

Der Stoffwechsel wird durch verschiedene Hormone maßgeblich beeinflusst, die bei unerklärlicher Gewichtszunahme (Übergewicht, Adipositas) oder Gewichtsabnahme ebenfalls untersucht werden.

Ihre persönlichen Ernährungsgewohnheiten sind eine wichtige Grundlage für die Beratung. Davon ausgehend berate ich Sie gerne, durch welche Veränderungen Sie Ihre gesundheitlichen Probleme wie Diabeteserhöhte Blutfette, Bluthochdruck oder Ihr Gewicht besser in den Griff bekommen. Eventuelle hormonelle Ursachen von Übergewicht oder Adipositas (Fettleibigkeit) werden ebenfalls abgeklärt.

Als Initiator und Leiter der – österreichweit einzigartigen – Ambulanz für Angeborene Stoffwechselerkrankungen im Erwachsenenalter am AKH Wien berate ich Sie auch hinsichtlich des möglichen Vorliegens einer seltenen Stoffwechselkrankheit, z.B. Speicherkrankheiten wie Morbus Gaucher, die auch im Erwachsenenalter erstmals in Erscheinung treten können.

Meine Expertise in der Ernährungsmedizin eignete ich mir durch langjährige klinische und wissenschaftliche Tätigkeit an der Medizinischen Universität Wien an (siehe Lebenslauf). Darüber hinaus war ich jahrelang im Vorstand und Ausbildungsprogramm des Österreichischen Akademischen Institut für Ernährungsmedizin aktiv. Derzeit arbeite als wissenschaftlicher Beirat bei der Deutschen Adipositas-Gesellschaft mit. Meine Kompetenz und Erfahrung  liefern die Grundlage für Ihre individuelle Beratung bezüglich Ernährung und Stoffwechsel auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft.

Stoffwechsel FAQs

Übergewicht und Adipositas (Fettleibigkeit) werden über den sog. Body-Mass-Index (BMI) definiert. Ihren BMI können Sie hier berechnen.

Erwachsene werden nach dem BMI in folgende Gewichtskategorien eingeteilt:

BMIGewichtskategorie
< 18,5Untergewicht
18,5 – 24,9Normalgewicht
25 – 29,9Übergewicht
>30Adipositas

Sie können also übergewichtig sein, haben aber noch keine Adipositas. Trotzdem können Sie bereits gesundheitliche Risiken oder Stoffwechselveränderungen, wie das Metabolisches Syndrom, tragen.

Ja! zahlreiche Erkrankungen gehen mit der Adipositas einher. Das Risiko steigt mit zunehmendem Body-Mass-Index (BMI).

Das Fettgewebe im Bauchraum ist besonders ungünstig und fördert die Entwicklung von Stoffwechselstörungen, Herzinfarkt und Diabetes. Der Bauchumfang bietet einen Hinweis auf die Ansammlung von Fett im Bauchraum. Der Bauchumfang ist deshalb eine wesentliche Komponente des „Metabolischen Syndroms“. Testen Sie hier, ob bei Ihnen ein Metabolisches Syndrom vorliegt.

Zahlreiche Erkrankungen gehen mit zunehmendem BMI einher. Dazu sehen Sie unten eine beispielhafte Liste. Die gute Nachricht ist: Viele dieser Krankheiten können durch entsprechende Ernährung allein oder zusammen mit Medikamenten wirksam verhindert werden.

  • Diabetes mellitus Typ 2
  • Erhöhte Blutfette
  • Bluthochdruck
  • Herzinfarkt
  • Schlaganfall
  • Gallensteine
  • Gicht
  • Wirbelsäulen/Gelenksbeschwerden
  • Krebserkrankungen (Leber, Brust, Gebärmutter, Prostata, Darm)
  • Depression

Das „metabolische Syndrom“ bezeichnet Kombinationen aus verschiedenen Faktoren, die zusammen ein stark erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen und Diabetes verursachen. Dazu gehören

  • Fettansammlung im Bauchraum
  • veränderte Blutfette
  • hoch-normale Blutzuckerwerte
  • erhöhte Blutdruckwerte

Testen Sie hier, ob bei Ihnen ein metabolisches Syndrom vorliegt.

Wenn Sie die Kriterien eines „metabolischen Syndroms“ erfüllen, sollten Sie unverzüglich Ihren Arzt aufsuchen, um Herzinfarkte, Schlaganfälle und Diabetes zu verhindern!

Aktuell sind in Europa einige Medikamente zugelassen, die Sie bei der Gewichtsabnahme wirkungsvoll unterstützen. Zum Beispiel wird durch solche Medikamente im Kopf das Hungergefühl vermindert und Belohnungsverhalten verändert. Andere Medikamente wirken wie Hormone aus dem Magen-Darm-Trakt und verbessern das Sättigungsgefühl. Wieder andere reduzieren die Aufnahme von Fett aus dem Darm, damit weniger Kalorien in der Körper gelangen. Gerne berate ich Sie hinsichtlich der zu erwartenden Wirkungen und Nebenwirkungen.

Haben Sie zuviel Gewicht und gleichzeitig einen Typ 2 Diabetes? In diesem Fall können oft Medikamente zur Blutzuckersenkung verschrieben werden, die gleichzeitig auch das Körpergewicht deutlich reduzieren.

Bei sehr ausgeprägter Adipositas oder Vorliegen von Begleiterkrankungen wie Typ 2 Diabetes kann eine entsprechende Operation – wie Magenbypass und andere – eine dramatische Gewichtsabnahme bewirken. Auch Typ 2 Diabetes kann dadurch wieder rückgängig gemacht werden. Um dafür in Frage zu kommen, müssen Hormonerkrankungen vorab jedenfalls ausgeschlossen werden. Diese endokrinologische Abklärung vor der Operation erhalten Sie bei mir. Gegebenenfalls verweise ich Sie an die besten Chirurgen auf diesem Gebiet, mit denen ich eng zusammenarbeite.

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